5. Freigerichter Lauf & NW Event - 28.08.2010
5. Freigerichter Lauf & NW Event - 28.08.2010
Eva startete beim Halbmarathon in Freigericht.
Für die Zukunft: Bitte knüppelt mich das nächste Mal nieder, wenn ich auf die Idee komme, mir eine Strecke mit 423 Höhenmetern anzutun. Danke, sehr verbunden!
"Auf landschaftlich reizvollen und abwechslungsreichen Strecken geht es auf wunderschönen Wegen auf die erste Erhebung des Spessarts." So hieß es in der Ausschreibung. Aber mal ehrlich: Das war doch keine Erhebung! Erhebungen sind Fußgängerbrücken. Das in Freigericht, das waren BER-GE. Landschaftlich reizvoll kann ich aber unterschreiben. Außerdem hatten sich die Organisatoren echt ins Zeug gelegt und neben vier Verpflegungsständen (beim letzten gab's 'Äpfel und Bananen in mundgerechten Stücken', so der O-Ton einer Helferin. Wie süß ist das denn?!) waren die Waldwege mit Pfeilen aus Sägespänen verziert, sodass selbst ich mich nicht verlaufen konnte. Mit Sightseeing war dann aber leider doch nicht viel, da ab Kilometer 8 der Himmel seine Schleusen öffnete und bergab der halbe Spessart mit runter kam. Ergo, jetzt sollten es ein paar Höhenzentimeter weniger sein…
Zeitlich war's nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, dafür gab's einen Packen Dinkel-Vollkornnudeln vom Veranstalter als Entschädigung und irgendwann kommt mal wieder ein HM mit Fußgängerbrücken statt Bergen.
(Bericht Eva)
Ergebnisse HM Freigericht
| 21,1km | Name | Zeit | Platz AK |
| 4. | Eva Skalsky | 1:52:57 h | 1. W 20 |
Magdalena und Uve zum Tria im Rodgau
Mia san mia, sog i do ;-)
Wie soll der Titel dieses Berichtes geschrieben werden??? Magdalena und Uve waren mal im hessischen Ausland unterwegs und zeigten ihre tiefen bayerischen Wurzeln indem sie die Bajuwarische Mundart perfekt den ganzen Tag über nutzten. Auf der Hinfahrt wurde schon ordentlich gelacht und somit kamen wir beiden locker in Niederroden am Badesee an. Unterlagen geholt, Rad check in, ratschen mit diversen Leutchen die man kennt oder auch nicht, also alles ganz normal. Etwas zu warm, wir schwitzten schon vor dem Start. Rad Check-In locker absolviert, Geheime Örtlichkeiten aufgesucht---super nur für uns 2 alleine 2x nen richtiges Klo ;-)--- noch mal nachgeguckt, wie so der See ist und dann auch schon locker und entspannt an den Start.
Magdalena in Gruppe eins, machte es wesentlich besser als Uve, indem sie die versammelte Männerschar aufforderte im Umkreis von ca. 5m um sie herum zu schwimmen und sie möglichst in Ruhe zu lassen. Dem kamen die Gentlemen natürlich auch nach, zumindest soweit ich das sehen konnte.
Uve war dagegen der Meinung, er müsse mal mitten rein und hatte dadurch auch schon 2 ordentliche Tritte in den Magen bekommen, was allerdings zu einer umgehenden Gewichtserleichterung ,durch Orale Wiedergabe des 1. Frühstücks führte--auch nicht schlecht, aber eben auch bremsend beim schwimmen.
Die ersten Wechsel liefen dann relativ normal bei unseren beiden ab. Auf dem Rad wollte Uve, der ja 5 min hinter Magdalena gestartet war, sie schon einholen, nur für den Fall der Fälle einer Panne bei ihr, zwecks Hilfestellung!!! (Er ist halt n lieber…) Der 2 Wechsel lief dann bei beiden etwas chaotisch ab. Magdalena verpasste aus Hektik die Zeitkontrollstelle und Uve war einfach zu schnell um sich damit aufzuhalten. Außerdem räumte er gleich mal 2-3 Kegel ab, sorry noch mal dafür. Die Wechselzeit lag um die ca. 50 Sek. bei Uve, da nur das Rad eingehängt und der Helm weit weggeworfen wurde und es direkt weiterging. Uve grübelte dann auf dem ersten Kilometer etwas, Do legst di nieada, wo iss den`s dirndl lena bleam, isse ollerweil forn odea hobis gschnupft uni`t grofft? Aber nach ca. 200m sah Uve sie schnell--wow, sehr schnell sogar--durch die Gegend zischen. Nen Klapps aufn Po (sogamoi, warum hob i koan zuruch kriegt?) und weiter im Schnellschritt. 2 aus meiner Startgruppe waren da noch vor mir, einer direkt der andere, nuja, jannnzzzz weit wech (wo wir wieder beim ossisch wären…anmerkung Webmaster)). Bei Kilometer 2 Hat ich den einen, musste aber auch etwas rausnehmen, da beim radeln doch ganz schön gedrückt, ergo der Akku ging zur Neige. Magdalena aufm Rückweg noch mal angefeuert und sie mich--fein wenn das so klappt-- und mit großen Schritten zum Ziel. Dann Umziehen usw., was mampfen, Trinken und ratschen ...warten auf die Ergebnisliste. Nen Blick drauf und schei.... ich bin nicht unter den ersten 10 gelandet so wie ich eigentlich noch Anfang des Monats gedacht hatte. 11. Platz, aber Erster in der AK. Fein. Magdalena am grinsen als ich ihr das sagte. Nuja, sie wusste ja noch nicht , das auch sie erste in ihrer Ak geworden ist ;-) So sind wir noch da geblieben, haben uns ne Umhängeorden und nen Beutelchen mit was wertvollem abgeholt. Leider durften wir keine Ansprache halten, da man dort des Bayerischen Dialektes nicht mächtig ist ;-) Gesamtgesehen ist es ein supertoller Tag gewesen, mit 2 Startern der LuT und 2 ersten Plätzen.Iss pfundig gwen sog i dir...kimmts hoit amoi mit gen Niederroden o den See im näxtn Johr. Hobts mi olerweil ;-) Servus und pfirts eich song d`lena und dea Uve
(Bericht Uve)
Ergebnisse Rotgau
| Platz | Name | Split Schwimmen | Split Rad | Split Lauf | Gesamtzeit | Platz AK |
| 11. | Uve Wunderlich | 7:05 min | Netto folgt | 17:03 min | 48:02:30 min. | 1. M35 |
| 62. | Magdalena Treffert | 8:04 min. | Netto folgt | 20:12 min. | 55:22:50 min. | 1. W35 |
Eric bei den Vattenfall Cyclasics
Eric bei den Vattenfall Cyclasics
Am vergangenen Sonntag startete Eric in Hamburg zum 55km Jedermann Rad Rennen. Die 55 km-Distanz ist die Westschleife der Vattenfall Cyclassics. Sie führt aus der Innenstadt heraus über Schenefeld nach Schleswig-Holstein. Vorbei an den Ausläufern Pinnebergs geht es über Holm nach Wedel, wo jedes Jahr Tausende die Fahrer frenetisch feiern. Nach Passage der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft gilt es, den Kösterberg in Blankenese - „den Waseberg für Jedermann“ - zu bezwingen. Von dort geht es über die Elbchaussee vorbei an Teufelsbrück in Richtung Innenstadt. Von der sündigen Meile, der Reeperbahn, sind es dann nur noch wenige Kilometer bis auf die Zielgerade der Mönckebergstraße. Für die 55 km-Distanz gilt eine Mindest-Ø-Geschwindigkeit von 25 km/h. Eric hatte jede menge Spaß am Radfahren und ist mit seiner Platzierung sehr zufrieden.
(Bericht WM)
Ergebnisse 55km Rad
| 55km Rad | Name | Zeit | Platz AK |
| 462. | Eric Deckert | 1:29:07 h | 142. M40 |
Möwathlon in Mörfelden
Magdalena in Mörfelden beim Möwathlon
(Bericht folgt)
Ergebnisse MöWathlon in Mörfelden
| Platz | Name | Split Schwimmen 0,5 km | Split Rad 25 km | Split Lauf 5 km | Gesamtzeit | Platz AK |
| 82. | Magdalena Treffert | 12:23 min | 44:30 min | 26:31 min | 1:23:24 h | 3: W35 |
Ironrun Ischgl
Ironrun in Ischgl: Überraschender Sieg von Ines Wunderlich
Die Macher des „Ischgl Ironbike“, einem der härtesten Mountainbike Marathons in den Alpen, haben sich diese Jahr entschieden einen Berglauf in ihr Programm aufzunehmen der den Namen „Ironrun“ zurecht verdient hat. Beim zum ersten Mal ausgetragenen Lauf von Ischgl auf die 2320 m hochgelegene Idalp, inmitten einer athemberaubenden alpinen Kulisse, trafen sich Sportler aus 6 Nationen um die knapp 1000 anspruchsvollen Höhenmeter zu bewältigen. Größter Respekt vor der Strecke war den Teilnehmern schon am Start in den Gesichtern anzusehen. Bei Temperaturen von 10°C in Ischgl und 4°C im Ziel ging es nach einer Neutralrunde durch den Ort mit einem beeindruckendem Erlebnislauf los. Inmitten von lokalen „Bergziegen“ und sogar einem Weltmeister folgte auch für die für den Bike-Shop Mertens Startende Läuferin die wirkliche Herausforderung. Zuerst ging es hinauf zur Mittelstation der Silvrettabahn wo die ersten Zuschauer standen und kräftig anfeuerten. Schon hier kam Ines mit einem beachtlichen Vorsprung als erste Frau um die steilen Kurven. Weiter ging es mit Anstiegen um die 10-20%, hoch zur leicht verschneiten Idalp, die viele schon als Skifahrer in der Abfahrt aufgrund der steilen Passagen nur respektvoll angehen. Ines konnte ihre Führungsposition auch in diesem Abschnitt weiter verteidigen. Wenn auch mit Anstrengung, so doch mit einem ganz neu erlebten Laufrythmus in der fantastischen Bergwelt von Arlberg, Paznaun und Silvretta konnte Sie dann in der sensationellen Zeit von 1:00:52 Std. als erste Frau diesen anspruchsvollen Berglauf gewinnen. Empfangen von Fernsehen und Presse war Ihr die Freude an diesem Sieg auch emotional anzusehen. Die toll organisierte Veranstaltung macht eine Wiederholung der Teilnahme im nächsten Jahr schon fast zur Pflicht. Wir kommen wieder :-)
(Bericht Ines)
Herzlichen Glückwunsch!
Ergebnisse Ironrun
|
7,3km 1000 Höhenmeter |
Name | Zeit | Platz AK |
| 1. | Ines Wunderlich | 1:00:55 h | 1. W |
Uve zur Mitteldistanz in Erlangen
Bayrische Meisterschaften im Triathlon in Erlangen
Nach einer schönen Anreise am Samstag Nachmittag mit Startunterlagen abholen, Innenstadtbummel durch Erlangen mit lecker Essen und Inbesitznahme des Hotelzimmers, wartete ich relativ entspannt auf Sonntag. Der Tag meiner ersten Mitteldistanz im Triathlon. 2-80-20km standen auf dem Plan. Irgendwie hatte ich die gesamte Woche nicht wirklich Lust auf das Rennen, komisch, aber meistens kommt sowas ja dann immer anders und es kam anders. Nach 5h Schlaf... nein ich war nicht nervös!!!...war um 6 Uhr Frühstück angesagt. Mit ca 10 anderem im Hotel --sehr empfehlenswert Art-Hotel-Erlangen--mampften wir entspannt Semmeln, Müsli und tranken Kaffee. Danach ging es zur Strecke. Geschwommen wurde im Main-Donaukanal, welchen ich mir beim einlaufen am Samstag noch einmal näher ansah, inkl. Temperaturprobe. Neoverbot gab es nicht und eine leichte Strömung war auch feststellbar. Nachdem ich von TSG-Kleinostheim seite noch mit Simon Sturma und Papa gebabbelt hatte, zog ich mich um und pünktlich 9.15Uhr fiel für mich, 10min hinter Simon , der Startschuß in Gruppe 2. Nach etwas Haue und einigen Tritten, fand ich eine ruhige Gruppe und planschte fröhlich vor mich hin. Ziel zeit hier war 40min. Immer schön außen schwimmend gingen die ersten 1000m relativ schwer, da leichte Gegenströmungen. Dies änderte sich dann auf dem Rückweg. Trotz langsam müder Arme, ließ ich mich länger gleiten, wie gelernt und stellte fest, wow, was bin ich schnell ;-) Kurz vor dem sehr engen Ausstieg ( ca 5m breit) bekam ich noch mal richtig nett einen Tritt ins Gesicht. Naja, egal... Ab zum Radwechsel. Dieser gelang mir diesmal richtig gut und so konnte ich schnell die Straße unter die Räder nehmen. Das Feld sortierte sich und man lies es locker rollen. Gewohnt von meinem letzten Triathlon, bemerkte ich den Herren Schiedsrichter sehr schnell und warum auch immer, er blieb wie auch in Roth, direkt bei mir und meiner Gruppe.....Doof, nich... Nach ein paar Kilometern, wo wir wirklich immer zwischen 8-10m Abstand gehalten haben, dann der erste Pfiff und die erste Zeitstrafe für einen Kollegen. Naja, immer mal wieder rausnehmend und rollen lassen dacht ich mir, kaum gedacht, zack der Nächste hinter mir und weils so schön war.. direkt neben mir ein Pfiff und Uve hatte auch seine 4min. Ganz doof, ich wollt ja unter 4:45h bleiben. Also den Rest dann mit MEGAABSTAND gefahren und rein zum Laufwechsel. Umziehen wieder super, nur ich musste mal ganz dolleheftig.... aber davor ist die Straf box... 4min sind lang, zu lang für mich...eigentlich. Im Verlauf der 4min ein hin und her gerechnet, nee pipi machen ist nicht mehr drinne... 4 min waren rum und mit etwas Wut ab zum laufen..okay, nen bissi kann ich das ja nu, aber ich musste immer noch...egal Uve, lass es laufen. Es hat ja immer mal getröpfelt von oben, sooo schlimm is dat nu auch nich. Somit war das Wichtigste erledigt, ich nahm noch nen lecker Gel und die Beine in die Hand und ab. Papa Sturma stand an der Strecke und versorgte mich mit Zeitabständen zu Simon, den ich ja noch eventuell einfangen wollte. Er hatte aber schon ca 14min Vorsprung, also real 4min, da ja 10min eher gestartet. Egal lauf redete ich mir ein. Bei km9 war ich bis auf 8min ran und bei Km 16 auf der zweiten Runde ging er plötzlich vor mir. Ich gab ihm noch einen Klapps und hoffte er hängt sich dran. Leider war er zu diesem Zeitpunkt schon fertig, da, so wie er sagte, beim Radeln etwas überzogen hatte...Hey, beim nächsten mal wird das schon wieder werden. Also lief ich weiter. Bei km 17 dann mal nen leichtes Zucken in der rechten Wade, aber es ging trotz alledem weiter. Mit 3:36 ins Ziel, absolut zufrieden und da drauf aufbauend, kann ich nun mein Ziel, Roth nächstes Jahr zu packen, in Angriff nehmen. Wer mal eine schöne MD machen möchte ist in Erlangen Gold richtig. Nette Leute, Gute Orga, lecker Mampf und Trink ( Kuchen in diversen Sorten und rauen Mengen, Bionade, Bier aus Erdingen, Schorlen u.a.m. , Obst jede Menge) und eine sehr nette Strecke hinterließen bei mir einen sehr guten Eindruck. Achja, der Kampfrichter hat nur seinen Job gemacht, sind wir froh, das es welche gibt und uns alles ermöglichen...Was mir heut noch so einfällt, ich hab janzzzz dicke Beine, aber bis morgen is das wieder weg ;-) und ich lauf nen paar Meter mit Mario im Busch.
(Bericht Uve)
Ergebnisse Mitteldistanz Essen
| Platz | Name | Split Schwimmen | Split Rad | Split Lauf | Gesamtzeit | Platz AK |
|
180. Gesamt 69. Bayrische Meistersch. Herren |
Uve Wunderlich | 0:38:42 h | 2:25:07 h | 1:32:43 h | 4:36:32 h | 17. M AK4 |
Halbmarathon in Karben
Michael und Mario in Karben zum Halbmarathon
Mit einer Mail am Freitag von Mario ging es los, „wollen wir statt 25 km um Schönbusch zu zockeln, einen schnelleren Trainings-HM in Karben laufen ?“ Im Normalfall sagt man bei so was eher nein, doch da auch gerne mal Vorschläge kommen wie 2 x die Goldbacher Wintercross-Strecke abzulaufen, klang dies fast noch vernünftig und so halt Halbmarathon in Karben. Ab in die erste Startreihe wo ich meinem selbstverständniß nach absolut hingehöre und sicher auch in 3-4 Jahren weiterem harten Training auch Leistungsmäßig, stand ich mit Mario und weiteren 182 Startern im strömenden Regen. Klasse Idee Mario !!! 4 Runden durch Karben ohne 180° Kehre, fast fehlte mir was. Schuss ! und ab geht’s gleich nach 100 m eine Steigung hoch, die selbst Reinhold Messner sicher nicht ohne Sicherungsseil und Sauerstoff in Angriff genommen hätte ! Puls nach 400 m bei 190 und schon keine Lust mehr ! „Was ist denn das hier für eine Horrorstrecke ??? Klasse Idee Mario !!! Trotzdem Kilometer 1 in 4:27 natürlich wieder zu schnell (könnte daran liegen in der ersten Reihe zu stehen du Depp), ab jetzt war die Strecke OK, kurz Schotter und der Rest Asphalt und überwiegend eben und gut zu laufen. Echte Spaßvögel die Karbener mit der Mount-Everst Steigung gleich nach dem Startschuß. Bei mir lief es überraschend gut die ersten 10 km so ca. 4:35 im Schnitt, so dass ich überlegte etwas zu forcieren um die Fachwelt zu schocken, doch dann die erste Müdigkeit in den muskelbepackten Beinchen, so dass ich das Tempo versuchte zu halten, um schön Bestzeit zu laufen und nicht kaputt zu gehen, da ja nur Mario Idee Trainingslauf. 500 m vorm Ziel kam mir Mario ins Blickfeld, der mir ein liebevolles „auf Knöchel mach schon“ entgegnete und mich ein letztes Mal die Eiger-Nordwand hochprügelte, so dass ich noch drei Läufer auf der Zielgeraden schlucken konnte. Bestzeit in 1:37,41 für einen schnellen Trainingslauf nicht schlecht und ich war zufrieden, super Idee eigentlich Mario !!! Mario wollte trotz Trainingslaufs zumindest unter 1:30 laufen und endlich wieder Freundschaft mit seinem rechten Oberschenkel unter Wettkampfbedingungen schließen. Er fand einen gleichwertigen Partner der bis KM 15 die Pace vorgab, bis Mario minimal raußnehmen musste, aber in 1:28,26 klar unter 1:30 bleiben konnte und so langsam aber sicher wieder an seine Frühjahrsform herankommt. Alles in allem waren wir beide zufrieden eine andere Art von Training diesen Sonntag gewählt zu haben und Mario schien auch wieder Freundschaft zu seinen Oberschenkel aufgenommen zu haben, zumindest gingen beide gemeinsam nach Hause.
(Bericht Michael)
Ergebnisse HM in Karben
| 21,1 km | Name | Zeit | Platz AK |
| 17. | Mario Beinenz | 1:28:26 | 3. M35 |
| 55. | Michael Knöchel | 1:37:41 | 17. M40 |
Laufbericht Immenstadt
„Das Härteste was ich bisher erlebt habe“, kam von jedem von uns, nach den ca. 42km mit ca. 2900hm beim Gebirgsmarathon in Immenstadt. Gleich 7 Lut´ler stellten sich der Herausforderung des wahrscheinlich anstrengendsten Bergmarathon Deutschlands. Mit von der Partie unsere beiden Transalpine Run Teams Stefan und Franz sowie Holger und Marco, dazu gesellte sich noch Theresia, die sich ihrem ersten Bergmarathon stellte, und natürlich Erika und Ingrid, die sich einfach jeder Herausforderung stellen. Die Anreise erfolgte schon am Freitag, da der Start am Samstag schon um 08:00 Uhr erfolgte. Bis auf Erika übernachteten alle in der Jugendherberge in Oberstdorf-Kornau. Sehr schön gelegen und nur zu empfehlen. Erika übernachtete mit Herbert am Alpsee. Freitagabend fuhren wir noch in die Oberstdorfer City, um uns zu stärken und das ein oder andere Bier zu trinken. Gegen 23:00 Uhr lagen wir dann in der Falle, da um 06:00 Uhr Stefans Wecker klingelte. Noch etwas Schlaftrunken standen wir am Samstag auf und machten uns fertig für den Lauf. Holger hatte dabei etwas größere Probleme aus dem Bett zu kommen, da sowohl sein Kopf als auch sein Magen noch nicht bereit waren für stehende Aktivitäten. Unser Frühstück bestand aus einem Croissant und/oder Kaffee was wir uns bei einem Bäcker in Immenstadt besorgten. Den Start fanden wir sofort, da die Talstation der Mittagsbahn gut ausgeschildert war. Dort waren schon einige Läufer und Läuferinnen vor Ort, darunter auch für Holger und Marco bekannte Gesichter vom Transalpine Run 2007. Der Orga-Chef hatte ein tragbares Megaphone umgehängt und erzählte ständig die gleichen Informationen (echt niedlich). Dabei stellte sich auch heraus, dass die Strecke um gut 2km und 250hm verlängert wurde und zwar auf die Gipfelstation der Mittagbahn. Anscheinend weil sich einige beschwert hätten, dass die Strecke zu kurz sei (gute Idee bei dem Streckenprofil L). Um kurz nach 8 Uhr erfolgte der Start mit den Worten „Start“. Es dauerte so ein paar Sekunden bis das jeder registrierte und die ca. 100 Athleten setzten sich in Bewegung. Es ging gleich bergauf –was auch sonst-. Bis zur ersten Verpflegungsstation gab es schon Abschnitte, die nur noch die Spitzenathleten liefen und der Rest schon in einen schnellen Gehschritt überging. Das Wetter war ideal, so dass man einen schönen Blick auf die Alpen und die im Tal liegenden Ortschaften hatte, als wir auf dem Grad angekommen waren, der uns bis zum Wendepunkt an der Station „Hochgrat“ führen sollte. Ein wirklich schöner Wanderweg, wenn er nicht von den Regenfällen der Vortage teilweise knöcheltief matschig gewesen wäre. Einige, zum Glück nicht wir, mussten zwischenzeitlich kurz stehen bleiben, um einen Schuh aus dem Matsch wieder zu befreien, denn barfuß wäre die Strecke nicht sehr angenehm gewesen. Ein ständiges steiles Bergauf und Bergab bestimmte den Weg. Teilweise war ein Weg nicht so richtig zu erkennen und somit war die Geschwindigkeit bergab für uns Flachlandtiroler auch eher sehr langsam und vorsichtig. Durch die Wendepunktstrecke hatte man einen guten Überblick wer nach gut der Hälfte führte und wie groß der eigene Abstand zu den einzelnen Läufern war. Da es Holger auch kurz nach dem Start noch nicht sehr gut ging, schickte er Marco weg, damit dieser seinen eigenen Schritt laufen konnte. Bis zur Halbzeit lief es bei ihm auch sehr gut, doch spätestens nach einem kleinen Sturz aufs Knie war die Kraft weg und er kämpfte sich so über die Strecke. Der letzte Anstieg wurde dann in einer Dreiergruppe wandernd zurückgelegt. So konnte man sich wenigstens noch schön unterhalten J. Holger, der sich auf dem Hinweg etwas verlief, was aufgrund der „umfangreichen“ Ausschilderung nicht verwunderlich war, hatte beim Wendepunkt schon einige Minuten Rückstand auf Marco. Dieser blieb auf dem Rückweg aber gleich, so dass Holger hinter der Dreiergruppe als nächster in Ziel kam. Stefan und Franz blieben die ganze Zeit zusammen und zeigten hier schon, dass sie ein gutes Masterteam beim Transalpine Run bilden werden. Theresia verlor auf den ungewohnten Bergab-Passagen an Zeit, die sie aber bergauf wieder gut machen konnte. Tat sie sich auf dem Hinweg noch etwas schwer, lief der Rückweg um einiges besser und so belegte sie den 3. Platz in der W45. Ingrid und Erika, die beiden ältesten Teilnehmerinnen des Feldes –nur ein Mann war älter und eine W60 gab es nicht-, kämpften sich bravourös über die Strecke und wurden mit viel Applaus im Ziel empfangen. Nach einer niedlichen Tombola, jeder Anwesende erhielt einen Preis, und der Siegerehrung ging es mit dem Sessellift wieder ins Tal nach Immenstadt. Kaputt aber zufrieden ging es für Stefan, Franz, Theresia, Holger und Marco abends noch in die Dampfbierbrauerei und die Speicher wurden wieder gefüllt.
(Bericht Marco)
Ergebnisse Immensteiner Gebirgsmarathon
| 42,2 km 2500 Höhenmeter | Name | Zeit | Platz AK |
| 11. | Marco Schneider | 4:40:20 | |
| 14. | Holger Finkelmann | 4:49:00 | |
| 39. | Franz Laztko | 6:10:57 | |
| 40. | Stehan Fey | 6:10:58 | |
| Theresia Gehlert | 6:20:54 | 3. W45 | |
| Ingrid Perkampus | 7:51:51 | 1. W65 | |
| Erika Freund | 8:29:04 | 1. W70 |

