8. Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf am 7. März 2010
Die LG-Offenbach richtete mit dem Rosenhöhe-Waldlauf die Crosslaufmeisterschaften des Kreises Offenbach/Hanau aus.
Unsere LuT war mit einer sehr übersichtlichen Zahl an Teilnehmern vertreten, genau genommen nur mit mir. Das herrliche Sonnenwetter lockte immerhin 167 Teilnehmer an den matschigen Start. Der Start und das Ziel waren im Stadion und was wohl im Sommer oder bei trockenem Wetter eine Aschenbahn sein dürfte, war nun tiefer Matsch.
Zwei Runden Pfützen- und Matschspielereien, später dann ab in den Wald, wo die Strecke dann überwiegend gut zu laufen war. Bereits nach zwei Kilometern war ich im Nirwana der Strecke verloren. Vor mir die Gruppe enteilt und hinter mir kam keiner mehr ran. Mitten im Wald gab es dann eine Hypo-Lauf Gedächtnis 180° Kurve, welche zweimal die Belastbarkeit meiner schwächlichen Achillessehnen testete. Auch wenn ich mich freute, das die Sehnen nicht rissen, kam ich trotzdem nicht so recht ins rollen, die Diskussion mit mir selbst ab KM 5, warum ich zur Hölle ein Langarmshirt unter das Halbarmshirt gezogen hatte und es mir nun mollig warm wurde halfen mir auch nicht weiter.
Ab KM 8 hatte ich dann doch noch zu zwei vor mir laufenden aufgeschlossen und es entwickelten sich dramatische Kämpfe um Platz 50, die selbst die Schlacht um Waterloo als ein Kaffekränzchen erscheinen lassen. Die Jungs hielten voll dagegen und der eine hatte 250 m vor dem Ziel doch tatsächlich den Nerv davon zu tänzeln, so dass ich kurzzeitig geschockt nur noch einen packen konnte und der gab glaube ich aus Mitleid auf, da er wohl dachte ich würde sonst einfach an Lungenversagen auf der Strecke bleiben.
Schöne Geste dann im Ziel, abklatschen mit den beiden Mitstreitern, auslaufen und Wurst für meinen 1-Mann Starken Fan-Club besorgen.
Als mein Sohn dann glücklich in die Wurst beißen konnte, sagte er "Papa, ganz OK, aber Du siehst übel dreckig aus". Ich nahm das mal als Lob und fand die Veranstaltung bis auf die Ben Hur Stadion Kampfbahn sehr gelungen. (Bericht Michael)
| Platz | Name | Zeit | Platz-AK |
| 52. | Michael Knöchel | 44:34 min | 15.M40 |
finished den Barcelona-Marathon am 07.03.2010
Bei optimalen Temperaturen von 12°C und strahlendem Sonnenschein erfolgte der Start zum Barcelona Marathon, an dem Sigrid teilnahm. Durch den langen Winter hatte sie sich nicht optimal auf den Lauf vorbereiten können, zeigte aber schon bei der Marathonstaffel in Mörfelden, dass sie trotzdem in einer guten Verfassung ist. In guten 3:42:33 h erreichte sie das Ziel. (Ich hoffe das Ergebnis stimmt, denn ich habe es nur in spanisch gefunden.)
| Platz | Name | Zeit | Platz-AK |
| 4569. | Sigrid Grygosch | 3:42:33 h | 92.W35 |
DM Cross in Stockach am 06.03.2010
Wenn die LuT zu Crossmeisterschaften fährt, ist immer etwas Besonderes in der Natur los. War es vor zwei Jahren ein Sturm, der die Meisterschaften in Ingolstadt ausfallen ließ und wir, nachdem wir dies im Radio erfahren hatten, kurz vor Würzburg umdrehten, war es in diesem Jahr der in der Nacht auf Samstag einsetzende Schneefall, der unsere Fahrt nach Stockach mehr als beeinträchtigte. Um spätestens 5 Uhr klingelte bei Theresia, Ingrid+Peter, Barbara, Michael, Franz, den Finkelmännern und mir der Wecker und der Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes. Einzig bei Michael in Großwelzheim sah es noch einigermaßen verträglich aus, aber in den Aschaffenburger Höhenlagen war der Winter mit 5-15cm Neuschnee eingekehrt. Der Blick in die Staumeldungen im Internet besagte 25km Stau auf der A3 bis Marktheidenfeld –na Klasse. Der Weg über die A3/ A5 / A8 ist zwar um einiges länger, aber es war die einzige Lösung, als alle pünktlich um 06:00 Uhr bei Franz in meinem Bus saßen, bzw. Holger mit Familie in Gailbach startete. Michael hatte sogar frische Brötchen, Stückchen und Brezeln mitgebracht.
Bis ein paar Kilometer vor Karlsruhe waren die Autobahnen auch frei und man konnte Kilometer schrubben. Dann fing es jedoch an zu schneien und schon wurde das Fahren beschwerlich. Der Schnee wurde mehr und das Tempo leider dementsprechend langsamer –aber noch ging es. Dann kamen wir zum Abzweig auf die A8 und plötzlich war Stau. Vielen Dank an die LKW-Fahrer, die leider nicht wissen, wann es sinnvoll ist, die Autobahn zu verlassen und einen Parkplatz aufzusuchen, weil das Wetter ein sicheres Fahren nicht mehr zulässt. So viele quer stehende LKW hatten wir noch nicht gesehen. Aber nicht nur auf der rechten Spur, NEIN auch auf der linken und mittleren Spur. Zum Glück kamen wir an allen Hindernisse vorbei, aber die Zeit lief uns davon und ich versuchte so schnell, wie die Witterungsverhältnisse es zuließen, Stockach immer näher zu kommen. Als der Tacho die 100km/h wieder überschritt, kam kurzfristig Hoffnung auf, doch der nächste Stop and Go Abschnitt folgte und die Hoffnung, dass unsere Frauen noch den Start rechtzeitig erreichen könnten, war verschwunden und kam auch nicht wieder. Dafür drückte die Blase verstärkt, denn nach 4h Busfahrt, war der Kaffee bei den Meisten durch und eine ganz kurze PPP war angesagt. Nach der PPP ging es plötzlich wieder besser und das Gaspedal konnte wieder zum Einsatz kommen. Für Franz Start leider auch zu spät, aber die M40 könnte es schaffen. Und tatsächlich, nachdem in Stockach die riesigen Hinweisschilder zum DLV Cross gesichtet wurden –nächstes Jahr beantrage ich eine Lupe, um sie auch zu erkennen- kam man ca. 40min vor dem Start an. Parkplatz suchen und Startnummern holen, dauerte dann noch seine Zeit und somit verblieben noch max. 20min zum Warm machen. Zu wenig nach fast 5 Stunden Autofahrt. Auch die Anspannung, die man für so eine Veranstaltung braucht, konnte bis zum Startschuss der pünktlich um 11:30 Uhr erfolgte leider nicht mehr richtig aufgebaut werden. Für die Umstände konnten wir uns dann aber gut in dem Feld der M40 /45 Läufer verkaufen. Einen, für meinen Geschmack, sehr schönen Rundkurs hatte der Ausrichter gesteckt. Über eine schön unebene Wiese –hat mich an unseren Crosslauf in Schweinheim erinnert- ging es leicht hoch und runter, über eine Holzbrücken, eine gemulchte Passage, 2 kurze knackige Anstiege, ein paar Kurven und wieder eine Holzbrücke zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt 5900m waren zu absolvieren, wobei sie wahrscheinlich mit Garmin oder Polar gemessen haben, denn es war um einiges kürzer ;-)).
Platz 8 für mich, Platz 18 für Holger und Platz 63 für Michael im Gesamteinlauf ergaben dann den 6. Platz in der Mannschaft. 7, 13 und 31 lauteten die Ergebnisse von uns dreien in der M40 Wertung. Wir waren zufrieden. Leider beschränkte sich die Aktivität unserer Frauen und Franz auf das Anfeuern, aber das haben Sie gut gemacht. Für die nächsten Wettkämpfe, die mehr als 200km entfernt liegen, haben wir beschlossen einen Tag vorher anzureisen. Denn so einen Sch..ß brauchen wir nicht noch einmal.
Dass es sich um Dt. Meisterschaften handelte, wussten allerdings nur die Teilnehmer. Es gab keine (großen) Hinweisschilder, keine Verkaufsbuden um den Start/Zielbereich, keine Start / Ziel Banner, keine Musik, sondern nur einen Ansager, der seine Sache aber ganz gut gemacht hat. Die Ergebnisauswertung klappte allerdings hervorragend und sehr schnell. Die Siegerehrung ging leider in der Halle unter und von den Langkästen die Deckel als Siegerpodest zu nehmen, ist auch keiner Deutschen Meisterschaft würdig. Mit so einer Darstellung braucht sich der DLV nicht zu wundern, wenn das Zuschauerinteresse nicht da ist.
Die Rückfahrt war mehr als 1,5h kürzer und ging ohne Stau vonstatten –sogar auf der A3. Auf den 340 Kilometern wurden 2 Flaschen Sekt vernichtet und wir freuten uns auf das gemeinsame Essen im Old Church in Haibach. Zumindest ein schöner Abschluss ist uns gelungen. (Bericht Marco)
Video von der Deutschen Cross Lauf 3 (M40-45)
| Platz | Name | Zeit | Platz-AK |
| 5,9 km | |||
| 8. | Marco Schneider | 18:12 min | 7.M40 |
| 18. | Holger Finkelmann | 18:39 min | 13.M40 |
| 63. | Michael Schmitt | 21:41 min | 31.M40 |
| Mannschaft | |||
| 6.M40 | M.Schneider-H.Finkelmann-M.Schmitt | 89 Punkte |