Aktuelles
Am Samstag ging die Reise für einige LuTler nach Großheubach zum Engelberglauf. Bei gefühlt eisigen Temperaturen und Schneeflocken hätte sich mancher lieber noch ein wenig länger in der Klosterstube aufgewärmt. Andere nutzten die Wartezeit bis zum Start, um einige Extrakilometer zu sammeln. Sowohl der Hauptlauf über 10 km als auch der Halbmarathon bieten ein anspruchsvolles Streckenprofil rund um den Engelberg. Dank guter Streckenmarkierung und wohlplatzierten Verpflegungsstellen konnten alle zufrieden das Ziel erreichen. Und bei der Siegerehrung wurden einige von uns aufs Treppchen gerufen. Wie immer ein perfekt organisierter Lauf mit einer wunderschönen Strecke, wir sind gerne wieder dabei!
| Platz M/W | Name | Platz AK | Zeit |
| Halbmarathon | |||
| 6 | Danny Sternkopf | 1. M40 | 01:28:49 |
| 19 | Jörg Fleckenstein | 3. M40 | 01:40:34 |
| 13. | Sandra Sternkopf | 3. W40 | 01:58:24 |
| 62. | Engelbert Gerlach | 7. M55 | 01:58:54 |
| 14. | Susanne Nötling | 2. W45 | 01:58:54 |
| 19. | Christine Faidt | 1. W35 | 02:02:45 |
| Hauptlauf | |||
| 11. | Manfred Schott | 2. M45 | 00:41:19 |
| 34. | Uve Wunderlich | 7. M45 | 00:47:29 |
| 34. | Iris Gerlach | 3. W55 | 00:59:40 |
| 59. | Erika Freund | 1. W75 | 01:18:37 |


Und schon wieder ein langes Wettkampf-Wochenende - diesmal bei der DJK Aschaffenburg.
Samstag waren Isabell und Daniel dran - Isabell konnte ihre Saisonbestzeit um 4 Sekunden steigern und kratze an den 2:40 Minuten über die 800 Meter. Hinten war es - nicht zuletzt wegen der heißen Temperaturen - recht hart. Das musst auch Daniel spüren, der einen "gebrauchten Tag" erwischte. Am besten war dann noch der Endspurt mit Malte Hofmann (LG Lkr. Aschaffenburg), der beiden doch noch etwas Spass auf den letzten Metern brachte.
Am Sonntag waren dann vier LuTler beim Weitsprung und den 100 Metern am Start. Alle machten die Sache sehr ordentlich und konnten Bestleistungen aufstellen. Beim Weitsprung kamen alle vier mit den guten Bedingungen zurecht und trafen das Brett recht gut. Darauf können alle aufbauen - der Trainer war zumindest sehr zufrieden.
Auch bei den 100 Metern klappte alles - die Starts waren durchweg gut, nur die letzten Metern waren bei einigen hart.
Ausserdem waren noch zwei Senioren von uns dabei, die mit den Disziplinen für Staunen sorgten: Diskus und Kugel bei uns als Laufverein ;-) Aber auch die zwei schlugen sich gut und konnte sich im Verlauf der Wettbewerbe steigern.
So kann es weiter gehen - spätestems am 17. Juli bei unserem Abendsportfest.
| Platz |
Name | Leistung |
| 100 Meter |
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| 13. wJ U18 | Paulina Gaffal | 15,20s (PB) |
| 4.wJ U20 | Lea Schantz | 14,74s |
| 6. M14 | Jakob Kretz | 14,89s (PB) |
| 8. mJ U18 | Robin Finkelmann | 12,58s (PB) |
| 800 Meter |
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| 2. wJ U20 | Isabell Zang | 2:41,72min. |
| 3000 Meter |
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| 10. M | Daniel Kress | 10:30,25 min. |
| Weitsprung |
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| 8. wJ U18 | Paulina Gaffal | 4,02m |
| 3. wJ U20 | Lea Schantz | 3,96m |
| 6. M14 | Jakob Kreutz | 3,50m |
| 4. mJ U18 | Robin Finkelmann | 5,44m (PB) |
| Kugel |
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| 1. M50 | Marco Schneider | 8,75m |
| Diskus |
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| 1. M50 | Marco Schneider | 27,78m |
| 2. M50 | Jürgen Singer | 21,11m |
Beim Traildorado, 24h Trailrunning mit Deutschen Meisterschaften im Arnsberger Wald (Sauerland), konnte ich mich letztes Wochenende wieder voll ausleben. Diesesmal wusste ich was mich mehr oder weniger erwartet und bin ohne Schlafen, aber regelmässigen Pausen durchgekommen. Es lief so gut, dass ich die letzten 4 Stunden mit Endbeschleunigung inklusive schnellster letzter Runde(von 36 Runden) noch auf Gesamt 3. (und 1. AK40) vorkam. Mein Kontostand am Ende: 147,96km und 4680HM(=Dufourspitze)
Fotos: traildorado.com/Michael Loewnich
"I like to move it, move it" war wieder der Startschuss-Hit, den alle mitsingen und hüpfen mussten beim Traildorado letztes Wochenende bei herrlichem Spätsommerwetter. Dies ist eine 24 Stunden Trailrunning Party für Einzel- oder Staffelläufer im Arnsberger Wald im Sauerland auf einem 4,1km Rundkurs mit 130 Höhenmetern, mit Deutschen Trailrunning Meisterschaften(TRA), jede Menge Party und Workshops. Es war mein erstes 24 Stunden Rennen. Ich hatte mir vorgenommen durchzulaufen, 100km+ zu absolvieren und einfach das Wandern und Laufen so lange es geht zu geniessen.
Schnell bin ich mit anderen Läufern schon vorher ins Gespräch gekommen. So hatte ich 20 Minuten vor dem Start schon mein erster Radler(alkoholfrei) von meinem Parkplatznachbarn in der Hand. Dann ging es los, die erste Runde mit Pacemaker, überholen verboten! Alle konnten also ganz entspannt die absolut fantastische Strecke kennenlernen. Sehr abwechlungsreich und ziemlich anspruchsvoll. Bestens markiert, auch im Dunkeln. Desweiteren gab es eine Pussy-Lane. Etwas länger dafür nicht ganz so steil. Was sich ziemlich schnell als echte Alternative erwiess. Am Ende jeder Runde, der Stempelautomat, um diese auch zu verbuchen. Ein sehr schönes System(selbstentwickelt), man bekommt gleich Feedback und über einen grossen Flachbildschirm sieht man die Top Läufer und die gerade vor einem passierten Läufer mit ihrem aktuellen Kontostand.
Die ersten 50km liefen ganz gut, ich merkte aber schon das es ganz schön Kraft kostete. Dann 70km(weiter bin ich bisher noch nie gelaufen) und mein Akku war leer. Ich beschloss ersteinmal eine Runde zu wandern, was nur 15 Minuten länger dauerte. Dann noch eine Runde und ich beschloss schlafen zu gehen. Davor habe ich mir meinen Bauch nochmal vollgeschlagen, das Bergfest um Mitternacht mitgefeiert und mich dann ins Auto auf meine Matratze verkrochen. Mir war kalt und ich merkte meine Glieder. 4 Uhr klingelte der Wecker, aber meine Körper sagte, schlaf noch eine Stunde. Das tat ich und so war ich 5:30 wieder auf der Piste und fühlte mich richtig ausgeruht. Das hätte ich nicht erwartet. Die ersten Runden liefen gut und die 100km waren locker geschafft. Ich merkte zwar wieder, dass es Kraft kostete aber das Ziel war nun endlich greifbar. Nur noch 3 Stunden locker auslaufen. Für die letzte Runde hatte ich noch 1 Stunde und bin diese dann nochmal komplett gewandert. Geschafft, 29 Runden, 119,19km und 3770 Höhenmeter. Ich war begeistert und noch viel mehr überrascht über meine Platzierung: 1. in M35, 8. Gesamt bei den Männern.
Alles in allem eine sehr schöne, bestens organisierte und familäre Laufveranstaltung. Ich kann mir ein Wiedersehen auf jedem Fall vorstellen. Auch als Staffel wäre das sicherlich richtig spassig!
