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LuT Aschaffenburg - Leichtathletik und Triathlon
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Aktuelles

Danny beim Trail Marathon in Heidelberg am 16.09.2018

Habe mich spontan gestern entschlossen den Trailmarathon in Heidelberg als Trainingslauf mitzulaufen. So ging es heute 11 Uhr bei herrlichen blauen Himmel an den Start von ganz hinten. Nur so konnte ich vermeiden, zumindestens für die erste Hälfte daraus ein Rennen zu machen. 😉 5 Stunden plus hatte ich mir vorgenommen. Es ging also sehr gemächlich los, viel Zeit zum Anhalten um Fotos zu machen. Die Strecke war superschön, abwechselnd zwischen Trails und gutlaufbaren Waldwegen. Nach der Hälfte packte es mich aber, das längste Stück ohne merkliche Steigungen liess mich weiterhin einen Läufer nach den anderen überholen. Ab Kilometer 30 war ich dann komplett auf Rennmodus, berghoch lief kaum noch jemand. Das gab mir nochmal richtig Motivation. Kilometer 35 dann die berüchtigte Himmelsleiter. 850 ungleiche Treppenstufen. Definitiv nicht laufbar. 😉 Und dann ging es nur noch 5 Kilometer mit einem schönen Trail Downhill nach unten. Es machte richtig Spass und ich war nicht zu bremsen, die letzten 2 Kilometer im 3:48/km Schnitt gefinished. Damit Zielzeit verfehlt und Selfie habe ich auch vergessen. 😉

 

Ergebnis: Gesamt 46., Zeit 04:25:59

Danny beim Sachsentrail am 30.06.2018

Der 5. Sachsentrail in Breitenbrunn im Erzgebirge fand letzten Samstag statt und ich war beim Ultra (70,3km und 1810HM) dabei. Angereist bin ich bereits am Freitag, da der Start um 7 Uhr in der früh los ging. Das Gelände auf dem Rabenberg(900m über dem Meer) ist schon lange ein Mekka für Sportler, Winter wie Sommer. Gerade für Mountainbiker gibt es unglaublich viele Trails. Das Gelände ist sehr gross mit Hotel, Campingplatz, mehren Gästehäusern, Sportplätzen, Kletterpark, Schwimmbad, usw. Ich hatte mich für Camping (im PKW) entschieden und Frühstück vom Büffet gebucht.

Freitag Abend gab es dann Pastparty und Briefing für die Ultras. Dort habe ich 2 Läufer getroffen, welche den Ultra schon 1-2mal mitgemacht haben und die ich am nächsten Tag erst als Pacemaker nutzen konnte und später einen davon als Laufkonkurrenten bzw. Verfolger bis ins Ziel hinter mir hatte. Der Veranstalter, welcher auch den Pfalztrail organisiert, bewarb den Lauf als den 3. grössten Traillauf in Deutschland. Diesesmal gab es auf 4 Distanzen + Kinderläufe über 1200 Teilnehmer. Der Ultra wurde als technisch anspruchsvoller als der Rennsteiglauf gehandelt. Das liess meine Zielzeit von 7 Stunden auf 7,5-8 Stunden wachsen.

Ich konnte bis 6 Uhr schlafen, hatte genug Zeit zum frisch machen, frühstücken und 5 Minuten vor den Start den Dropbag am Start abzugeben. Dann ging es los. Es war frisch (12-14 Grad) und es sollte nicht wärmer als 20 Grad werden, also perfekte Bedingungen mit Sonnenschein. Da wir schon oben waren, ging es auf den ersten 5km nach unten in einem Mountainbike Trail. Da habe ich schon gehofft dass das nicht die ganze Strecke so weitergeht. Ich bin zwar langsam runterlaufen(und alle im Gänsemarsch hintereinander), aber ich fand es anstrengend, anspruchsvoll und kam schon ins Schwitzen. Wie schon erwähnt bin ich meinen 2 Bekannten vom Vorabend die ersten 20km gefolgt. Ich hatte ein gutes Gefühl, dass das Tempo schnell genug, aber mit Sicherheit nicht zu schnell war. Später machte ich mich dann bergauf davon, konnte einige überholen, die auch bereits gingen. Jedoch einer der beiden schloss wieder auf mich auf und wir sind nochmals 10km zusammengelaufen. Später haben wir uns nur noch bei den Verpflegungsstationen und in den Serpetinen der Mountainbike Trails gesehen. Am Ende war ich 1 Minute vor ihm im Ziel. Ich fühlte mich in den ersten 2/3 ausgezeichnet und hatte genug Kraft im letzten Drittel das Tempo zu halten und bergauf fast immer auch zu laufen. Somit konnte ich noch jede Menge Läufer überholen und am Ende die sogar QuarterTrail Läufer ins Ziel peitschen. Die Strecken war sooooo vielseitig und ich freute mich sogar über reine Asphaltabschnitte. Bei der Hälfte wusste ich schon, heute bekomme ich genug Singletrails, dass es auch mir völlig reicht. ;-) Es gab einfach alles, ausser keinem Fluss zum überqueren. Zum Beispiel einen tollen Grenzpfad, so breit wie ein Fuss und völlig zugewachsen(siehe Bild). Fast ein Drittel ging auch durch Tschechien.

Im Ziel sehr sehr zufrieden und glücklich, dass alles so gut gelaufen ist: keine Krämpfe, keine Blasen, keine Blessuren. Am Abend gab es dann noch eine AfterRun Party und wir konnten nochmal alles (sofern das einem überhaupt möglich war und ist) Revue passieren lassen.

Zeit: 07:05:06, 13. Gesamt (4 superschnelle Frauen waren vor mir, die 5. kam erst eine Stunde später), 2. in AK35 und ganz nebenbei 4 Punkte für UTMB(brauch jemand welche ;-))

Danny beim Sachsentrail am 07.07.2019

Auch dieses Jahr habe ich wieder beim Sachentrail im Erzgebirge letztes Wochenende die Ultradistanz, 70,3km + 1810HM, mitgemacht. Die Bedingungen und die Strecke waren wieder herausragend. Die Veranstaltung war top organisiert und kommt mit den immer noch wachsenden Teilnehmerzahlen sehr gut zu recht.

Bis Km50 lief es wirklich sehr gut auch, wenn ich meinen (nun mit einem Jahr Rückblick) persönlichen Streckenrekord deutlich hinterlief. Dann bekam ich leichte Magenprobleme und musste das Tempo rausnehmen. Der Spass war vorbei, aber ich kam immer noch zeitlich gut ins Ziel.

16. Gesamt, 5. in der AK40, Zeit: 07:43:51

Danny beim Rodgau 50 km Ultra 2019

Ich war nun zum 3. mal in Folge wieder beim 50km Ultra in Rodgau letztes Wochenende dabei. Es war wieder ein Grossergeignis der Ultra Szene bei winterlichen Bedingungen, zum Glück trocken! Ich bin wieder gut durchgekommen wobei ich meinen Endspurt vom letzten Jahr nicht ganz wiederholen konnte. Diesesmal war ich in der letzten 5km Runde wirklich am Kämpfen.

Ich habe viele neue Bekannte aus dem letzten Jahr wieder getroffen und durfte auch gleich als frischgebackenes DUV Mitglied ein Tag zuvor hinter die Kulissen der Ultra Community bei der jährlichen Mitgliederversammlung eintauchen.

Ergebnis: 123. Gesamt, 14. M40, Zeit: 04:24:03

P.S. Erster Lauf in neuer Altersklasse! ;-)

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